Lübeck (DE) – Ystad (SE)

Die Werftarbeiten an «Namida» haben sechs Wochen länger gedauert, weshalb wir erst am 14. Juni nach Lübeck reisen konnten. «Namida» liegt schon im Wasser, als wir mit «Sack und Pack» und Proviant für eine Woche in der Marina am Stau eintreffen. Letzte Handgriffe der Bootsbauer und Lehrlinge sind noch nötig, während wir unser Gepäck einräumen. Im Bootsinneren ist alles trocken, unsere Entfeuchter haben gewirkt. Am nächsten Tag wird der Mast gestellt. Wir haben den Eindruck, dass die Davidswerft sehr gute Arbeit geleistet hat, die Mitarbeiter sind freundlich und kompetent. Über einen grossen Sack Basler-Läckerli freuen sie sich sehr.
Nach weiteren drei Tagen sind wir bereit für die kurze Strecke auf der Trave bis Travemünde, wo wir einkaufen und letzte Leinen an Bord montieren. Dort treffen Johan und Anita aus Salsbruket Norwegen mit ihrer SY «Vilma» ein. Wir haben Johan auf unserer Norwegen 2022 kennen gelernt. Seit April ist Johan mit wechselnder Besatzung über Schottland und in der Ostsee unterwegs.
Diese Tage sind heiss, die Winde nicht konstant. Wir starten am Sonntag früh, segeln mit gutem Wind bis Burgstaaken auf Fehmarn, am nächsten Tag weiter nach Gedser DK. Über Klintholm, vorbei an den imposanten Kreidefelsen von Moen, an die schwedische Südküste nach Ystad SW. Wir sind sehr glücklich, dass wir hier Temperaturen zwischen 20° und 30°C haben, während es zuhause bis zu 40°C heiss ist.
Es fühlt sich richtig gut an, wieder im Seenomaden-Modus unterwegs zu sein. «Namida» läuft gut, es macht richtig Spass.

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