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Die Windprognose für die nächsten Tage ist günstig. Wir wollen südwärts die Insel Fünen umrunden, Richtung Svendborg. Für die erste Nacht werfen wir den Anker in der Bucht vor der Insel Thurø. Am nächsten Tag gehts an Svendborg vorbei durch das Inselmeer nach Æroskøbing. Der Wind hat zugelegt bis zum Abend pfeift es gehörig. Wir Bummeln durch die schönen Städtchen Æroskøbing und Marstal. Mit Whisky-Degustation und einkaufen lässt der Starkwind bestens vergessen.
Für die nächsten Tage ist günstiger Ostwind angesagt. Bis zur Insel Arø können wir den Gennacker einsetzten. Es wird eine sanfte Fahrt in den kleinen Belt hinein. Statt einem Badeplausch in der Abendsonne, muss die blockierte Bordtoilette repariert werden – da heisst es Nase zu und durch.
Für das letzte Stück in die Enge des kleinen Belt bis Middelfart haben wir kaum Wind, dafür wird es nochmals warm und wir können Schweinswale beobachten. Für Dani und Therese ist die Reise zu Ende, nun heisst es packen und abreisen. Kaum sind die beiden abgereist, fällt ein Sturm mit bis zu 9Bf Windgeschwindigkeit ein, aber wir liegen gut vertäut im Hafen.
Auf der Fahrt zurück werden wir nochmals kräftig nass. Im Hafenbecken von Arøsund schwimmen ein ausgewachsener Schweinswal mit einem Jungen den ganzen Nachmittag nah um die Schiffe herum. Ihr Tisch ist wohl reichlich gedeckt.
Die letzten 39sm bis ins Winterquartier in der Marina Toft in Grasten legen wir in einem Tag zurück.
Die trockenen Segel bergen, den Mast legen und das ganze Schiff, Motor und Wassersystem winterfest machen. Zum Glück haben wir gutes Wetter und können für 2 Tage in der Ferienwohnung wohnen, Wäsche waschen und Namida auf dem Stellplatz gegen Wind und Wetter gut verpacken.
Wie jedes Jahr freuen wir uns wieder nach Hause zu kommen. Sind froh und glücklich, über alles, was wir die letzten Monate erleben durften, die Begegnungen mit lieben Menschen, neue und alte Sehnsuchtsorte besuchen. Und wir kehren gesund nach Hause.